Translations:Manuals:BXFbl:AttitudeFlying/15/de

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Feineinstellung

  • Die Höhe des Steuerausschlags des AttitudeControl-Schaltkanals bestimmt die Wirkstärke der AttitudeControl. Diese bestimmt, wie schnell und abrupt die Steuereingriffe der AttitudeControl erfolgen. Ist die Wirkung der AttitudeControl zu schwach, d.h. dreht der Heli zu langsam in die horizontale Lage, erhöhe die Wirkstärke durch Vergrößern des Steuerausschlags des AttitudeControl-Kanals (z.B. über die Servowegeinstellung im Sender). Überschwingt der Heli hingegen nach dem Erreichen der Neutrallage und beginnt zu wippen, ist die Wirkstärke möglicherweise zu hoch eingestellt - reduziere sie entsprechend. Prüfe in einem solchen Fall auch nochmals die Einstellung von Taumelscheiben-Empfindlichkeit und Direktanteil. Außerdem empfiehlt es sich, die Höhe der Wirkstärke an den bevorzugten Einsatzzweck anzupassen: Soll die AttitudeControl als Notfallrettung dienen, stelle die Wirkstärke möglichst hoch ein. Verwendest Du sie hingegen vorwiegend als Trainingshilfe, z.B. im 3D-Modus, stelle die Wirkung eher schwach ein, sodass das System die Kontrolle sanft übernimmt.
  • Falls der Heli bei aktiver AttitudeControl nicht wie gewünscht horizontal ausgerichtet wird, z.B. zu einer Seite abdriftet, kann die Neutrallage nachjustiert werden. Dies erfolgt über die Schnelltrimmung im PARAMETERMENÜ (Punkt A) oder über die StudioX Flow App. Wenn die Lage eher zufällig variiert und das System den Heli immer stärker kippen will, je länger geflogen wird, kann das an einer schlechten oder fehlerhaften Erfassung der Fluglage durch die Sensoren liegen. Ursachen hierfür können hochfrequente Vibrationen, Temperaturschwankungen oder eine falsche Positionierung des Systems am Heli sein. Kleinere Lageabweichungen sind hingegen technisch bedingt und normalerweise unproblematisch. Wenn das System nach einiger Zeit ein solches Offset entwickelt, lass den Heli für einige Sekunden ruhig auf der Stelle schweben, ohne die Steuerknüppel zu berühren - der Horizont gleicht sich dann üblicherweise wieder von selbst an die tatsächliche Fluglage an (sofern das Vibrationsniveau nicht zu hoch ist).