Flight parameters

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Mit den Punkten C bis K des PARAMETERMENÜs können Feineinstellungen am System vorgenommen und das Flugverhalten des Helikopters an die persönlichen Vorlieben des Piloten angepasst werden. Für den Erstflug muss hier im Normalfall nichts verändert werden.


Einstellung am Gerät

Wenn das BEASTX System betriebsbereit ist, halte den Taster kurz gedrückt, bis die Menü-LED neben Punkt A schnell zu blinken anfängt, und lasse den Taster wieder los. Dadurch wird das PARAMETERMENÜ aufgerufen. Die blinkende LED neben Punkt A steht für Einstellpunkt A. (Wenn die LED neben Punkt A dauerhaft leuchtet, ist hingegen das SETUPMENÜ geöffnet!) Einzelne Punkte können übersprungen werden, indem wiederholt kurz auf den Knopf gedrückt wird, bis die LED den gewünschten Punkt anzeigt. Üblicherweise lassen sich die Einstelloptionen am jeweiligen Punkt durch Antippen des Hecksteuerknüppels nach links/rechts verändern. Farbe und Zustand der Status-LED geben an, welche Option gewählt ist. Über die StudioX Flow App lassen sich die Werte meist in noch feineren Stufen einstellen. In diesem Fall ist die Status-LED aus, wenn die Einstellung keiner der Vorgaben entspricht. Über das Menü am Gerät kann jederzeit wieder eine der Vorgaben gewählt werden, die benutzerdefinierte Einstellung wird dann gelöscht.

Wenn Du die Bankumschaltung verwendest (nur mit PROEDITION Firmware), können über das Menü am Gerät nur die Einstellungen für Parameterbank 1 verändert werden. Die Parameter der Bänke 2 und 3 müssen über die StudioX Flow App eingestellt werden. Wenn die Bankumschaltung nicht verwendet wird, werden übrigens immer die Einstellungen von Bank 1 verwendet!


Einstellung mit StudioX Flow

Bitte beachte, dass die Parameter erst verändert werden können, wenn die Initialisierungsphase vollständig abgeschlossen ist. Davor sind die Schaltflächen in der App ausgegraut und können nicht betätigt werden. Wenn die Initialisierung nicht beendet wird, kannst Du anhand der Status-Anzeige in der Mitte der Übersichtsseite sehen, was der Grund ist. Wenn "Empfänger Init" nicht beendet wird, überprüfe die Einstellungen unter Steuersignale sowie die Funktion des Fernsteuersystems. Wenn "Sensor Init" nicht abgeschlossen wird, stelle sicher, dass das System nicht bewegt wird und dass die Stromversorgung stabil ist.

Wähle die Schaltfläche Parameter. Die oben erwähnten Parameter C bis K findest Du unter Bank 1 - Parameter. Über die Schaltflächen lassen sich die Werte entsprechend ändern. Wenn Du die Bankumschaltung verwendest (nur mit PROEDITION Firmware), können für jede Bank unterschiedliche Parameter eingestellt und im Flug durch Umschalten der Bank ausgewählt werden. Wenn die Bankumschaltung nicht verwendet wird, werden immer nur die Einstellungen von Bank 1 verwendet!


Wirkung der Einstellparameter


Schnellflugstabilität (Punkt C)

Fliege mit dem Heli schnell horizontal geradeaus und steuere dabei ruckartig Pitch. Wenn die Spitze des Helikopters leicht nach oben und unten ausbricht ("Delfinbewegung"), erhöhe die Schnellflugstabilität etwas - aber stelle sie nicht zu hoch ein, sondern nur so hoch wie nötig. Andernfalls reagiert der Heli auf schnelle zyklische Steuerbefehle eventuell etwas träge und zeitverzögert. Achte auch darauf, dass die Wirkstärke (Cyclic Gain) auf der Taumelscheibe so hoch wie möglich eingestellt ist. Andernfalls könnte ein eventuell vorhandenes Aufbäumen auch auf eine zu niedrige Wirkstärke zurückzuführen sein - der Heli bäumt dann grundsätzlich im Geradeausflug auf, nicht nur bei schnellen Pitchbewegungen.

Sollte selbst in der Einstellung "sehr hoch" immer noch ein Aufbäumen festzustellen sein, prüfe nach, ob die Taumelscheibe bei hohen kollektiven Pitchausschlägen genügend zyklischen Steuerweg zur Verfügung hat, und verwende schnellere und kräftigere Servos sowie Rotorblätter mit sehr wenig Vorlauf (z.B. speziell für Flybarless-Systeme entwickelte Blätter).

Status-LED Schnellflugstabilität
violett sehr niedrig
rot blinkend niedrig
rot mittel
blau blinkend hoch
blau sehr hoch



Drehratenkonsistenz (Punkt D)

Bei PARAMETERMENÜ Punkt D lässt sich die Drehratenkonsistenz der Heckregelung anpassen. Diese Einstellung ist nur wirksam, wenn der Heckkreisel im HeadingLock-Modus betrieben wird, und bestimmt, wie stark der Heckkreisel versucht, eine per Knüppel vorgegebene Drehrate einzuhalten. Ist der Wert zu niedrig, äußert sich dies in einer ungleichmäßigen Heckdrehrate während Fahrtpirouetten und/oder bei Seitenwind - gegen den Wind dreht das Heck dann langsamer als mit dem Wind, und im Schwebeflug bei Seitenwind driftet der Heli langsam um die Hochachse. Ist der Wert dagegen zu hoch eingestellt, reagiert das Heck bei schnellen Richtungswechseln verzögert, und die Hecksteuerung fühlt sich sehr ungenau an. Außerdem kann das Heck nach einem Stopp leicht nachpendeln oder im Schwebe- bzw. Rundflug sanft hin- und herschwingen. Stelle den Wert daher nur so hoch wie unbedingt nötig ein.

Einstellpunkt D beeinflusst nur einen Teil der Regelung des Heckkreisels. Zuerst muss die Gesamtempfindlichkeit (Wirkstärke) des Heckkreisels über den Fernsteuersender eingestellt und damit auch der HeadingLock-Modus aktiviert werden.

  • Erfliege immer zuerst die maximal mögliche Heckkreiselempfindlichkeit (im HeadingLock-Modus), bevor Du die Drehratenkonsistenz veränderst.
  • Nach dem Verändern der Drehratenkonsistenz muss die Heckkreiselempfindlichkeit üblicherweise nochmals leicht angepasst werden! Beide Parameter beeinflussen sich gegenseitig.



Status-LED Drehratenkonsistenz
violett sehr niedrig
rot blinkend niedrig
rot mittel
blau blinkend hoch
blau sehr hoch



Zusatzinformation
Eine schlechte Heckperformance ist sehr häufig ein Zeichen für eine schwergängige Heckmechanik, Spiel in der Heckanlenkung oder ein ungeeignetes Heckservo! In diesem Fall reagiert das Heckrotorsystem nicht präzise genug und hindert den Heckkreisel daran, richtig zu arbeiten. Wenn Du die Drehratenkonsistenz nicht über "sehr niedrig" bzw. "niedrig" hinaus erhöhen kannst, ohne dass das Heck nach einem vollständigen Stopp zu pendeln oder zu schwingen beginnt, liegt sehr wahrscheinlich ein mechanisches Problem vor. Wenn das Heck andererseits selbst bei hoher Drehzahl nicht konstant dreht oder selbst bei der Einstellung "sehr hoch" gar nicht durchdreht, kann auch dies eine mechanische Ursache haben.

Stelle sicher, dass der maximale Anstellwinkel am Heckrotor weder zu groß noch zu klein ist. Ein zu großer Anstellwinkel kann zu einem Strömungsabriss am Heckrotor führen - der Heckrotor erzeugt dann kaum noch Schub, ähnlich wie bei zu kleinem Anstellwinkel. Prüfe außerdem die gesamte Heckmechanik auf Leichtgängigkeit ohne Verkanten. Stelle sicher, dass das Heckservo stark genug ist und mit ausreichend Strom versorgt wird (lange Zuleitungen führen zu hohem Spannungsverlust!). Prüfe, dass das Heckservo bei maximaler Auslenkung nicht kraftlos wird - dies kann passieren, wenn der eingestellte Impulsbereich größer ist, als für das Servo zulässig. Zu wenig Heckschub kann auch daran liegen, dass die Heckrotorblätter zu klein oder zu weich sind oder die Heckrotordrehzahl zu niedrig ist.

Um eine bessere Wirkung des Heckkreisels zu erzielen, prüfe außerdem die Länge des Servohorns: Wenn die Wirkstärke insgesamt sehr niedrig ist und das Heck sehr leicht zu schwingen beginnt, hänge das Anlenkgestänge am Servohorn weiter innen (näher zur Mitte) ein. Wenn andererseits eine sehr hohe Wirkstärke eingestellt ist und der Heckkreisel das Heck trotzdem in keiner Flugsituation sauber festhalten kann, hänge das Gestänge weiter außen ein, um eine schnellere Stellgeschwindigkeit zu erreichen.

Verändere die Drehratenkonsistenz bei Punkt D nicht, wenn das Heck bei abrupten Richtungswechseln nicht gut festhält - die Drehratenkonsistenz kompensiert keine plötzlichen Bewegungen! Erhöhe in diesem Fall stattdessen (wenn möglich) die Kreiselwirkstärke, oder nutze die Drehmomentvorsteuerung/RevoMix (Punkt F).



Totzone der Steuerknüppel (Punkt E)

Die Totzone ist der Bereich um die Knüppelmittenstellung herum, in dem das BEASTX System nicht auf Bewegungen des Knüppels reagiert. Leider haben am Markt befindliche Fernsteuersender teilweise das Problem, dass sie nur eine geringe Rückstellgenauigkeit aufweisen: Wenn der Knüppel nach einem Ausschlag zurück in die Mittelstellung gebracht wird, weicht die eingenommene Mittelstellung von der vorherigen Mittenposition ab. Dadurch entsteht ein ständig wechselnder Steuerausschlag auf der entsprechenden Funktion, obwohl der Knüppel scheinbar in Ruheposition steht. Das System interpretiert dies als kleinen Steuerbefehl und führt ungewollte Drehungen auf der betreffenden Achse aus. Das äußert sich dann in einer leichten, richtungswechselnden Drift, die vor allem im Schwebeflug erkennbar ist. Es ist dann schwierig, eine Knüppelposition zu finden, bei der kein Steuerbefehl an das System weitergegeben wird. Das kann auch dazu führen, dass der Heli beim Start umkippt oder im Flug schwer beherrschbar ist! Erhöhe die Knüppel-Totzone daher nur so weit, dass solche Effekte gerade nicht mehr auftreten. Beachte aber, dass eine große Knüppel-Totzone einen großen Bereich um die Knüppelmitte herum erzeugt, in dem eine Steuerbewegung nicht erkannt wird - eine präzise Steuerung wird dadurch erschwert. Sollte eine "große" oder "sehr große" Totzone erforderlich sein, lass die Potentiometer des Fernsteuersenders vom Hersteller auf Verschleiß oder Beschädigung prüfen.

Status-LED Totzone der Steuerknüppel
violett sehr klein
rot blinkend klein
rot mittel
blau blinkend groß
blau sehr groß



Drehmomentvorsteuerung/RevoMix (Punkt F)

Da das BEASTX System stets über den momentan anliegenden Pitchanstellwinkel informiert ist, kann es dem Heckkreisel helfen, das Heck in Position zu halten, indem es Drehmomentänderungen vorsteuert, noch bevor eine merkliche Abweichung auftritt. Durch diese Drehmomentvorsteuerung (RevoMix) wird der Heckregelkreis entlastet und die Performance vor allem bei Helikoptern mit unzureichender Heckleistung und/oder extremem Motordrehmoment (z.B. gut motorisierte Elektrohelikopter) verbessert, bei denen das Heck ohne Vorsteuerung bei abrupten Pitch- oder zyklischen Steuerbefehlen kurz ausbricht.

Generell siehst Du die Wirkung der Vorsteuerung, wenn Du den Pitch-, Roll- oder Nicksteuerknüppel bewegst. Bei aktiver Vorsteuerung erzeugt das Heck einen Steuerausschlag, der dem Rotordrehmoment entgegenwirkt. Da bei 0° Pitch das geringste Drehmoment am Hauptrotor anliegt, macht der Heckrotor hier auch den geringsten Ausschlag, und der Heckservoweg steht in der Mitte. Steuerst Du Pitch in positive oder negative Richtung, oder Roll bzw. Nick aus der Mittenposition heraus, wird dem Heckrotor ein Steuerausschlag zugemischt, der dem Drehmoment des Hauptrotors entgegenwirkt. Bei Helikoptern mit rechtsdrehendem Hauptrotor muss die Vorsteuerung das Heck nach links drücken (Nase des Helis nach rechts). Bei Helikoptern mit linksdrehendem Hauptrotor muss die Vorsteuerung das Heck nach rechts drücken (Nase des Helis nach links). Die Ausschlagsrichtung bleibt dabei unabhängig davon gleich, ob Pitch positiv oder negativ gesteuert wird, da das Drehmoment relativ zu 0° Pitch immer nur zunimmt. Prüfe bei der Einstellung also zuerst, welche Richtung für Deinen Helikopter benötigt wird, und wähle dann die Stärke der Vorsteuerung aus den Vorgaben oder stelle sie frei über die StudioX Flow App ein.

Bei der Einstellung am Gerät

fährt das Heckservo bei aktivierter Vorsteuerung direkt in die Kompensationsrichtung. So kannst Du leicht erkennen, in welche Richtung sich das Heck bei Pitchgabe bewegen wird. Bei der Einstellung "hoch" fährt das Servo weiter aus als bei "niedrig", sodass Du eine zusätzliche visuelle Referenz für die aktuelle Einstellung hast.

Status-LED Drehmomentvorsteuerung/RevoMix
violett aus
rot blinkend niedrig - linksdrehender Rotor
rot hoch - linksdrehender Rotor
blau blinkend niedrig - rechtsdrehender Rotor
blau hoch - rechtsdrehender Rotor


Verwende die Drehmomentvorsteuerung, wenn das Heck bei schnellen Pitchbewegungen kurzzeitig ausbricht, obwohl die Kreiselwirkstärke bereits korrekt eingestellt ist. Erhöhe die Stärke der Vorsteuerung schrittweise, bis das Heck wie erwartet festhält. Steuert das Heck beim Pitchgeben sichtbar entgegen dem Drehmoment, ist die Vorsteuerung bereits zu hoch eingestellt. Bricht das Heck sogar noch stärker aus, wenn die Vorsteuerung aktiv ist, ist die Wirkrichtung vermutlich falsch gewählt - probiere in diesem Fall die jeweils andere Richtung.

Wenn sich keine passende Einstellung finden lässt und das Heck bei kurzen Drehmomentschwankungen weiterhin unruhig bleibt, überprüfe unbedingt die mechanischen Gegebenheiten am Heli. Verwende andere (größere) Heckrotorblätter oder erhöhe die Heckrotordrehzahl, z.B. durch Anpassen der Heckübersetzung oder durch generell höhere Hauptrotordrehzahl. Prüfe außerdem Deine Heckkreisel-Wirkstärke: Ist sie insgesamt sehr niedrig und das Heck beginnt sehr leicht zu schwingen, hänge das Anlenkgestänge am Servohorn weiter innen ein, um eine feinfühligere Steuerauflösung zu erhalten. Hält der Heckkreisel das Heck andererseits selbst bei sehr hoher (oder maximaler) Wirkstärke in keiner Flugsituation sauber fest, ist das Heckservo möglicherweise zu langsam oder zu schwach - hänge das Gestänge dann weiter außen ein, um eine höhere Stellgeschwindigkeit zu erzielen.

Die Drehmomentvorsteuerung darf nur verwendet werden, wenn bei der Einstellung der Servomittenpositionen unter SETUPMENÜ Punkt H am Hauptrotor ein Pitchwinkel von 0° anliegt!



Zyklisches Ansprechverhalten (Punkt G)

Mit Einstellpunkt G lässt sich anpassen, wie aggressiv das BEASTX System auf zyklische Steuerbefehle (Roll und Nick) anspricht. Dadurch kann das für Flybarless-Systeme typische lineare, gleichförmige Steuergefühl reduziert und dem Gefühl eines Helikopters mit klassischer Wippe angenähert werden.

Wenn Du diese Funktion nutzen willst, taste Dich von der Einstellung "leicht erhöht" ausgehend schrittweise an die ideale Einstellung heran. Eine zu hohe Einstellung führt zu unkontrollierbarem, ungenauem Überdrehen und schlechterem Stoppverhalten auf jeder Steuerfunktion. Wie hoch diese Funktion eingestellt werden kann, ohne negative Effekte zu verursachen, hängt von vielen Faktoren ab, z.B. Helikoptergröße, Taumelscheibenservos, Hauptrotorblätter, Hauptrotordrehzahl, Servostromversorgung und der jeweiligen Heli-Konfiguration.

Status-LED Zyklisches Ansprechverhalten
violett normal
rot blinkend leicht erhöht
rot erhöht
blau blinkend hoch
blau sehr hoch



Pitch Verstärkung (Punkt H)

Unter Einstellpunkt H lässt sich die Pitch-Verstärkung (Pitch Boost) einstellen. Die Funktion bewirkt, dass, je schneller der Pitchknüppel bewegt wird, umso mehr zusätzliches Pitch beaufschlagt wird. Vor allem im 3D-Kunstflug kann dies hilfreich sein, wenn für bestimmte Flugmanöver sehr schnelle Pitchwechsel notwendig sind, da so der nötige Steuerknüppelausschlag dynamisch reduziert wird. Der maximal eingestellte Pitchwert wird dabei jedoch nie überschritten.

Eine zu hohe Einstellung kann bei sehr schnellem Pitchgeben zum Strömungsabriss an den Hauptrotorblättern führen. Das Pitch fühlt sich dann langsam und schwammig an - genau das Gegenteil des gewünschten Effekts. Beachte außerdem, dass eine hohe Einstellung die Pitchsteuerung ungenau und überempfindlich machen kann, da das Pitch bei schnellen Steuerbefehlen überschwingt.

Taste Dich von der Einstellung "niedrig" ausgehend an die gewünschte Einstellung heran. Wie stark sich die jeweilige Einstellung auswirkt, hängt von vielen Faktoren ab, z.B. maximale Pitchwerte, verwendete Pitchkurve, Taumelscheibenservos, Hauptrotorblätter, Rotordrehzahl und Pilotenkönnen.

Status-LED Pitch Verstärkung
violett aus
rot blinkend niedrig
rot mittel
blau blinkend hoch
blau sehr hoch



Throttle response (I)

Use PARAMETER MENU point I to change the response of the internal Governor control. This determines how fast and how far the system opens the throttle when the rotor speed changes. Ideally the response is set as high as possible. If it is set too low, the main rotor will speed up in unloaded conditions, as the system reduces throttle too slowly. The internal Governor will also increase throttle very cautiously when the rotor is loaded, so the headspeed will drop. If, on the other hand, the response is set too high, the throttle may stutter audibly and kick in very hard, so the motor speed overshoots when the rotor head is loaded - making the headspeed even more inconsistent than with a lower setting. How high the throttle response can be set depends heavily on factors such as heli size (blade size), motor power and performance, and/or the throttle response behavior of the speed controller (when flying an electric heli). If you need to adjust the throttle response, we recommend starting with the lowest value and increasing it stepwise, just until you get the most consistent rotor headspeed. A heli with good motor power and a fast-responding speed controller (on electric helis) typically allows high throttle response values (up to "very aggressive"), which gives very consistent headspeed. Helis with less power (small nitros, gassers, scale helis) prefer low throttle response settings for softer throttle management.

Status-LED Throttle response
off soft
purple normal
red flashing slightly increased
red increased
blue flashing aggressive
blue very aggressive


Slow rampup speed (J)

When using the internal Governor function, full throttle is not applied immediately when switching into idle up - instead the motor speed increases slowly until the desired headspeed is reached. At menu point J you can determine how fast this soft start occurs when the Governor is activated initially. The speed is given as the number of revolutions by which the rotor speed increases per second. The higher the value, the faster your preset headspeed will be reached. Please note that the given rates are only indicative - depending on the response of the speed controller and the inertia of the rotor system, it may actually take longer or shorter to reach the desired speed.

Status-LED Slow rampup speed
purple 50 rps
red flashing 100 rps
red 200 rps
blue flashing 300 rps
blue 400 rps


With the StudioX Flow app you have the option to disable the soft start feature, which sets the ramp-up rate to "0". This is necessary when using a speed controller with a built-in soft start feature (but without headspeed governing!). In this case the system will add half throttle immediately and wait until the speed controller has finished its spool-up, then activate governing.

  Please note that you can't set a speed lower than 50 rps in StudioX Flow because of the reason noted above. Setting the speed below 50 has the same effect as setting it to 0, i.e. it disables the soft start!



Fast rampup speed (K)

When using the internal Governor function and you change the headspeed on the transmitter in flight (i.e. by switching to a different flight mode), the change will not be abrupt - instead the system increases the rotor RPM at a rate that can be adjusted here. This rate also determines how fast the rotor headspeed increases when reactivating the Governor after an autorotation maneuver (autorotation bailout). In that case, since the heli is still in the air, the normal soft start (set at point J) would take far too long for the rotor to speed up again, so this faster spool-up rate is used instead.

Status-LED Fast rampup speed
purple same as slow rampup speed (J)
red flashing 300 rps
red 500 rps
blue flashing 700 rps
blue 900 rps


  When using a very fast rampup speed, the throttle will consequently be opened very quickly. Especially when recovering from an autorotation maneuver, this can cause the rotor blades to fold in or damage the main gear. So only increase the value stepwise and with care. With nitro helicopters, using rather low values is recommended (even the "same as slow rampup speed (J)" setting may be sufficient), as an abrupt throttle change from idle can cause the engine to quit! Nitro motors also react quite slowly to throttle changes and take some time to speed up the rotor. When the change rate does not match the physical spool-up, the motor can accidentally be driven to full throttle during spool-up because it hasn't come up to speed yet - in this case the system may, for technical reasons, remain at full throttle!